Kälte wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Kopf aus. Wenn die Temperatur sinkt, steigen Ablenkung und Fehlerquote – und das kann in vielen Jobs riskant werden. Wärme sorgt hingegen dafür, dass das Gehirn fokussiert bleibt und der Körper leistungsfähig arbeitet.
1️⃣ Weniger Ablenkung durch Kälte
Kälte bindet unbewusst Aufmerksamkeit. Das Gehirn registriert das Frieren als Stressfaktor und lenkt Energie darauf, den Körper warmzuhalten – statt auf die eigentliche Arbeit.
Quelle: Parsons, K. (2014): Human Thermal Environments
2️⃣ Bessere Durchblutung = Bessere Gehirnleistung
Warme Umgebung oder Kleidung fördern die Durchblutung. Mehr Sauerstoff und Nährstoffe erreichen das Gehirn – Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit und Problemlösungsfähigkeit bleiben erhalten.
Quelle: Seppänen, O., Fisk, W., et al. (2006): Effect of temperature on performance
3️⃣ Mehr Motivation durch Komfort
Wärme steigert das Wohlbefinden und reduziert das Stresshormon Cortisol. Wer sich wohlfühlt, arbeitet konzentrierter, macht weniger Fehler und hält länger durch.
Quelle: Lan, L., et al. (2011): Effects of thermal environment on cognitive performance
Fazit:
Wärme ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung, um bei der Arbeit konzentriert, sicher und effizient zu bleiben – besonders in der kalten Jahreszeit.